CTW Zustandsbestimmung von Strassenbelagsschäden Gesamtübersicht


Querrisse (VSS No. 18)

Senkrecht zur Strassenachse verlaufende Risse. Im Allgemeinen treten Querrisse, die die ganze Fahrbahnbreite erfassen, in regelmässigen Abständen auf (vor allem bei zementstabilisierten Fundationsschichten), während kürzere Querrisse vereinzelt und unregelmässig auftreten.

1. Wilde Risse verlaufen in Längs- und Querrichtung.

Entwicklung des Schadens:
Bildung der Hauptrisse - parallele Sekundärrisse - Netzrisse - Schlaglochbildung unter Einwirkung von Wasser, Frost, Tausalz.

Leichte Beschädigung:
kürzere oder durchgehende, einfache Querrisse, Breite < 2 mm.

Mittlere Beschädigung:
durchgehender, einfacher Riss, evtl. mit Sekundärrissen, Hauptrissbreite zwischen 2 und 10 mm.

Schwere Beschädigung:
Hauptriss beginnt abzubröckeln, mehrfache Sekundärrisse, evtl. vernetzt, Rissbreiten >10mm.

Gegenmassnahmen:

Risse ausblasen und mit Vergussmasse vergiessen. Risse auffräsen und mit Vergussmasse vergiessen.  Abstreuen mit Feinsplitt 1/3 mm.

 CTW-Produkte:

Texte und Beschreibungen basieren auf dem Schadenskatalog des VSS Schweizerischer Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute.
SN 640 925b